Behandlung komplexer Traumafolgestörungen (DESNOS) Teil 1

Wann

Fr., 01.04.2016 - Sa., 02.04.2016    
1. Tag: 09.45 bis 18.15 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 15.00 Uhr
16 Unterrichtseinheiten

Wo

Star Inn Hotel
Linke Wienzeile 224, Wien, Wien, 1150

Referent/in

Prof. Dr. Ulrich Sachsse

Veranstaltungstyp

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Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
    Für diese Veranstaltung werden 16 fachspezifische DFP Punkte angerechnet.
  • Klinische PsychologInnen
    Klinische PsychologInnen benötigen 80 Stunden Selbsterfahrung in anerkannten Psychotherapiemethoden.
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantworlicher Ausführung

Inhalt

Spezifisch auf die Behandlung von Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen ausgerichteten Therapiemethoden ist gemeinsam, Traumafokussierung und Ressourcenorientierung so zu verzahnen, dass ein traumaverarbeitender Prozess ermöglicht wird.

Behandlung bei PTBS mit komorbider persönlichkeitsprägender Symptomatik (kPTBS/BPS):

  • Förderung der Beziehungsfähigkeit und der Fähigkeit zur interpersonellen Kompetenz, Autonomie und Nähe-Distanz Regulation, Aufbau selbstfürsorglicher Verhaltensweisen/Förderung von Alltagsressourcen, Umgang mit Krisensituationen.
  • Bearbeitung traumaassoziierter Emotionen und dysfunktionaler Kognitionen (z.B. Scham, Schuldgefühle, Ekel, Ablehnung der eigenen Person)
  • Arbeit auf der Inneren Bühne: Inneres Kind, schonende Imaginative Trauma-Konfrontation 1, EMDR bei kPTBS.

Die Vermittlung von Therapiestrategien erfolgt methodenübergreifend und integrativ. Techniken zur Ressourcenaktivierung und Affektregulation werden besonders berücksichtigt.

Dazugehöriger Termin des 2. Teils dieses Seminars:

Behandlung komplexer Traumafolgestörungen (DESNOS) Teil 2

Behandlung komplexer Traumafolgestörungen (DESNOS) Teil 2

Fr., 06.05.2016 - Sa., 07.05.2016    
1. Tag: 09.45 bis 18.15 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 15.00 Uhr
16 Unterrichtseinheiten
ReferentIn: Prof. Dr. Ulrich Sachsse
In den beiden Seminaren werden mit dem Schwerpunkt Komplexe Traumafolgestörungen sowohl schonende Traumabearbeitungsmethoden gezeigt und eingeübt als auch die Arbeit an den traumadynamischen Begleitsymptomen. Der 2. Teil ist v.a. der Arbeit mit den Auswirkungen von Täterintrojekten gewidmet.