Wann

Fr., 21.05.2021 - Sa., 22.05.2021    
1. Tag: 10.00 bis 17.30 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 16.30 Uhr
16 Unterrichtseinheiten

Buchungen

Buchungen geschlossen

Wo

Star Inn Hotel
Linke Wienzeile 224, Wien, Wien, 1150

Referent/in

Dr. Jochen Peichl

Veranstaltungstyp

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Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen – das Seminar entspricht den Fortbildungsrichtlinien des BMG
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom – es werden 10 fachspezifische DFP Punkte angerechnet
  • Klinische PsychologInnen – es werden keine EH vom BÖP angerechnet
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantworlicher Ausübung

Inhalt

Dieser Intensivkurs beschäftigt sich mit dem Thema: Die sog. Introjektion von Täter- und Verfolgeranteilen, bei Patienten mit schweren traumaassoziierten Störungen (Borderline, K-PTBS, DIS).

Ausgehend vom einfachen und normalen psychoanalytischen Modell der Introjektion bei der Bildung der Werten und Normen eines Menschen (Über-Ich), befasst sich der Theorieteil mit der traumainduzierten Introjektion und der Verbindung zu den neurobiologischen und psychischen Vorgänge während der Traumastressbelastung, speziell in der Phase der sog. tonischen Immobilisierung (submit).

Hier muss zwischen Täterintrojekt, Täterimplantat und Täterprogramm (mindcontrol) unterschieden werden, um die toxischen Ausmaße der Täter/Opfer-Grenzüberschreitung zu verstehen. Um neben der traumatischen Introjektion auch die Bildung von reaktiven Selbstanteilen zu verstehen, wird auf die Theorie der Ego-State-Bildung von John und Helen Watkins zurückgegriffen.

Ein weiterer Baustein zum Verständnis ist die Sicht der hypno-systemischen Therapie zur Funktion des psychischen Symptoms als Lösung eines Problems – hier wird die “gute Absicht” in der scheinbar destruktiven Aussage des “Inneren Täters” gesucht.

Neben der Theorievermittlung gibt es auch praktische Übungen und Livedemonstrationen. Einige Fallschilderungen durch die TeilnehmerInnen zu dem Thema sind willkommen.

Literaturempfehlung: Jochen Peichl: Innere Kritiker, Verfolger und Zerstörer. Ein Praxishandbuch für die Arbeit mit Täterintrojekten. Klett Cotta 2013

Teilnahmevoraussetzung: Wir möchten Sie informieren, dass Kenntnisse im Bereich der Psychotraumatologie und Traumatherapie (z.B. Seminar 1) sowie Kenntnisse zur Stabilisierung bei einfachen und komplexen Traumafolgestörungen (z.B. Seminare 2) inhaltlich vorausgesetzt werden.

 

 

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir unsere Seminare auch 2021 – soweit die Corona-Situation das zulässt – als Präsenzveranstaltungen planen.

Wenn die gesetzlichen Bestimmungen die Durchführung in Präsenz nicht zulassen, wird entweder auf Webinar umgestellt oder das Seminar wird verschoben.

Bei Umstellung auf Webinar kann kostenfrei storniert werden.

Buchungen

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