Wann

Mi., 29.11.2023    
17.00 bis 20.15 Uhr
4 Unterrichtseinheiten

Buchungen

Buchungen geschlossen

Wo

Referent/in

Dipl. Päd.in Katrin Boger

Veranstaltungstyp

Karte nicht verfügbar

Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
  • Klinische PsychologInnen
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantwortlicher Ausübung

Inhalt

Vortrag „I.B.T.® Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie“

Sehr junge Kinder sind in den ersten Lebensjahren besonders verschiedensten Risiken einer Traumatisierung ausgesetzt. Sie können sich rasch in ausweglosen Situationen, z.B. medizinische Eingriffe, Unfälle, Vernachlässigung etc., befinden, in denen weder Flucht, noch Angriff möglich und sie hilflos ausgeliefert sind. Ist dieses Erleben mit sehr starken, überflutenden und evtl. auch andauernden oder sich wiederholenden Stress verbunden, kann es auf Grund der noch nicht gefestigten Persönlichkeitsstruktur und noch nicht ausreichend abgeschlossenen Gehirnentwicklung zu schweren Traumatisierungen bereits im frühen Kindheitsalter kommen. Die sehr belastenden Auswirkungen zeigen sich sowohl kurz- und mittelfristig im Alltag, aber auch langfristig bis ins hohe Erwachsenenalter. Eine möglichst frühe traumatherapeutische Unterstützung kann helfen, diesen Folgen entgegenzuwirken. In diesem Vortrag sollen Möglichkeiten und Herausforderungen der direkten Traumatherapie bei Säuglingen und Kleinkindern, sowie deren Bezugspersonen unter Einbezug der Polyvagal Theorie vorgestellt werden.

 

Zur Referentin: Dipl. Päd.in Katrin Boger: Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Traumatherapeutin, Begründerin der I.B.T.® Methode (Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie bei Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern), Supervisorin und Leitung des WZPP® Weiterbildungszentrum für Pädagogik und Psychologie

 

Buchungen

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