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Datum:
Mi., 22.06.2022 - Do., 23.06.2022

Zeiten:
1. Tag: 10.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 17.00 Uhr
16 Unterrichtseinheiten

ReferentIn(nen):
Dipl.-Psych. Margarethe Kruczek-Schumacher, Afshin Amirsadri

Veranstaltungsort:
Star Inn Hotel, Linke Wienzeile 224, 1150 Wien

Förderungen:
Förderung durch Salzburger Bildungsscheck für Personen mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsstätte im Bundesland Salzburg


Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
  • Klinische PsychologInnen: Klinische PsychologInnen benötigen 80 Stunden Selbsterfahrung in anerkannten Psychotherapiemethoden.
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantworlicher Ausführung

Inhalt

In den letzten 10 Jahren hat das Yoga einen sehr rasanten und erfolgreichen Einstieg in die Traumatherapie gefunden, nicht zuletzt durch die Pionierarbeit von Dr. Bessel van der Kolk, der als einer der ersten die Vielfalt und den Nutzen der Yogainterventionen als eines ganzheitlichen Ansatzes für die Traumatherapie entdeckt und ausführlich beforscht hat. Auch andere Forscher (Steven Porges, Daniel Siegel, Jack Kornfield, Peter Levine u.v.m.) beziehen sich sehr stark in ihrer Arbeit auf das Yoga. Yoga als eine Geist-Körper-Therapie ist schlicht aus der modernen Traumatherapie nicht mehr weg zu denken. Mit seiner Vielfalt an Atemtechniken (Pranayama), als auch vielen Posen (Asanas), bis hin zur gezielten Anwendung von Tönen und Meditation bietet es sehr erfolgreiche Interventionsmöglichkeiten für alle Zustände des Autonomen Nervensystems: insbesondere die ventrale Einschaltung, die sympathikotone Erregung als auch die dorsale Abschaltung. Yoga ist sowohl ein Top-Down als auch ein Bottom-Up Ansatz. Die Wirkung von Yoga auf den in der Traumatherapie sehr relevanten Vagus-Nerv, die Herzratenvariabilität, die Verringerung der allostatischen Last u.v.m ist mittlerweile bestens untersucht.

 

In dem sehr praxisorientierten Workshop werden die Schnittstellen zwischen der traumarelevanten polyvagalen Theorie nach Steven Porges und dem Yoga ausführlich geschildert.

Im praktischen Teil werden die Teilnehmer eine Vielfalt sowohl an Atemtechniken als auch an leichten Asanas erlernen sowie unterscheiden können, welche Interventionen für welche Patienten (entsprechend der polyvagalen Theorie) geeignet sind.

Vorkenntnisse im Yoga sind nicht erforderlich.

 

 

Verbindliche Anmeldung

€396,00


Stornobedingungen

Bei Stornierung ab Vertragsabschluss bis 6 Kalenderwochen vor Veranstaltungsbeginn fallen keine Gebühren an. Bei Stornierung zwischen 6 und 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden € 40,- Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt. Ab 20 Tage vor dem Seminar fallen die vollen Seminarkosten an. Stornierungen müssen schriftlich (per Brief, Fax, E-Mail) erfolgen und von ZAP-Wien als erhalten bestätigt sein. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Rücktritts- bzw. Stornoerklärung ist der Zeitpunkt des Einlangens bei ZAP-Wien. Die verbindliche Anmeldung einer Ersatzperson (nur nach Rücksprache mit und Zustimmung von ZAP-Wien und nur Ersatzpersonen, die die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen), die statt eines/r gemeldeten Teilnehmers/in teilnimmt, ist möglich. In diesem Fall wird für den/die ausgefallene/n TeilnehmerIn lediglich die Bearbeitungsgebühr von € 40,- in Rechnung gestellt. Die unvorhergesehene zeitlich reduzierte Teilnahme hat keinen Einfluss auf die Teilnahmegebühr (keine Reduktion).