Wann

Fr., 27.01.2023 - So., 29.01.2023    
1. Tag: 10.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 17.00 Uhr
3. Tag: 09.00 bis 17.00 Uhr
24 Unterrichtseinheiten

Buchungen

€630,00 inkl. 20% USt.
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Wo

ibsc-Seminarzentrum
Fasangasse 25/2, Wien, Wien, 1030

Referent/in

Dipl.-Psych. Margarethe Kruczek-Schumacher und Afshin Amirsadri

Veranstaltungstyp

Karte nicht verfügbar

Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
  • Klinische PsychologInnen
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantworlicher Ausführung

Inhalt

Beschreibung des Curriculums:
Bessel van der Kolk hat als einer der ersten in vielen Studien die Wirksamkeit (und fallweise die Überlegenheit) von Yogainterventionen bei vielen Patient:innen mit PTBS untersucht. Die Ergebnisse geben ihm Recht. Yoga hilft und Yoga wirkt! Yoga bietet all das, was das autonome Nervensystem eines Menschen mit PTBS (und anderen Erkrankungen) so dringend braucht, um reguliert zu werden, dh. im „Toleranzfenster“ sich bewegen zu können. In dem sehr praxisorientierten Curriculum werden alle wichtigen Aspekte von Yoga und dessen Anwendung in der (Trauma-) Psychotherapie ausführlich behandelt; Sowohl theoretisch mit den Bezügen zu dem neuesten Stand der Forschung als auch praktisch.
Der Aufbau alle Module ist gleich und beinhaltet den Theorieteil, Demo mit der ganzen Gruppe und Kleingruppenarbeit.  Jedes Modul hat einen anderen Schwerpunkt (z.b. Asanas, Atem, Mudras, Mantras, Meditation usw.) – das Curriculum ist in 4 Module aufgebaut.

Das Ziel des Curriculums liegt darin, einerseits den entsprechenden Zustand des autonomen Nervensystems des Patienten einschätzen zu können sowie andererseits auf Basis dessen, die gezielten, hochwirksamen Tools aus dem Yoga für die Patienten souverän anwenden und anleiten zu können. Die Basis der Arbeit ist der Körper. Dabei geht es darum dem jeweiligen Patienten eine Vielfalt an Interventionen anbieten zu können, die sowohl seine Selbstregulierungsfähigkeit als auch seine Resilienz nachhaltig steigern können.

Yogakenntnisse sind nicht erforderlich.

Für die Zertifizierung im Traumatherapeutischen Yoga ist die Teilnahme an allen 4 Modulen sowie 4 Stunden Gruppensupervision erforderlich. Die Gruppensupervision findet jeweils am zweiten Tag des zweiten und des vierten Moduls statt. Das Zertifikat wird durch die Traumatherapeutische Yoga Akademie in Köln ausgestellt

Modul 1 (3 Tage): 27.-29.01.2023

„Einführung in das traumatherapeutische Yoga. Die Basiskonzepte“

Theorie (Auszug):

  • Vorstellung des Curriculums
  • polyvagale Theorie nach Steven Porges
  • Lebensflussmodell nach Dr. Woltemade Hartman
  • Phasen der Traumatherapie unter der besonderen Berücksichtigung der Stabilisierungsphase
  • Konzepte von Yoga und deren Anwendung in der Traumatherapie (Guna, Koshas)
  • Polyvagale Theorie als Erklärungsansatz für die Yogakonzepte
  • Körperzentrum und Körperperipherie
  • Trauma und Gehirn

Praxis:

An jedem Tag des Moduls: jeweils ca. 1 Stunde Yoga mit der ganzen Gruppe

  • Erdungs- und Zentrierungsübungen im Sitzen und Stehen
  • Interventionen für das Körperzentrum und die Körperperipherie
  • Atem- und Körperwahrnehmung
  • Augenyoga
  • Asanas für die beiden dysregulierten Zustände des Autonomen Nervensystems (sympathikotone Erregung und die dorsale Abschaltung)

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